psychoanalytic-dynamics-fusion
Analyseskill auf Meta-Ebene, der LeanDeep-Marker (ATO→SEM→CLU→MEMA) mit Emotion Dynamics vereint und eine psychoanalytische Linse (Konflikte, Abwehr, Übertragung) appliziert; optional mit /superpowers:brainstorm zur Linsenauswahl.
When & Why to Use This Skill
The Psychoanalytic Dynamics Fusion skill is an advanced analytical tool that integrates LeanDeep behavioral markers (ATO, SEM, CLU, MEMA) with Emotion Dynamics to provide deep psychological insights. By applying a psychoanalytic lens to dialogues and texts, it identifies latent conflicts, defense mechanisms, and transference patterns, delivering evidence-based hypotheses and actionable coaching recommendations in both structured JSON and human-readable formats.
Use Cases
- Therapeutic Supervision & Coaching: Analyze session transcripts to identify recurring psychological patterns, defense mechanisms, and emotional trends for enhanced client support.
- Behavioral Research: Synthesize complex marker-engine data and emotional triggers into structured hypotheses for academic or clinical studies in psychology.
- Conflict Resolution: Evaluate interpersonal communications or team dialogues to uncover underlying conflicts and provide actionable 'Coach-Next-Actions' for mediation.
- Advanced Sentiment Analysis: Go beyond surface-level emotions by mapping behavioral markers to emotional trajectories to understand the 'why' behind communication shifts.
| name | psychoanalytic-dynamics-fusion |
|---|---|
| description | Analyseskill auf Meta-Ebene, der LeanDeep-Marker (ATO→SEM→CLU→MEMA) mit Emotion Dynamics vereint und eine psychoanalytische Linse (Konflikte, Abwehr, Übertragung) appliziert; optional mit /superpowers:brainstorm zur Linsenauswahl. |
Wann verwenden
- Wenn Texte/Dialoge tief und strukturiert analysiert werden sollen (Marker + Emotion Dynamics), inkl. psychoanalytischer Deutungsebene.
- Wenn bereits Marker-Engine-JSON/Events vorliegen oder live erzeugt werden (ATO→SEM→CLU→MEMA, RF‑2.0).
- Wenn Hypothesenräume/Linsen vorab generiert werden sollen: /superpowers:brainstorm aktiv.
Nicht verwenden bei akuter Krise/Suizidalität; dieser Skill ersetzt keine Therapie.
Eingaben
input: Freitext oder Dialogturns (Chronologie beibehalten).marker_engine: Objekt/Events im Marker-Engine-Format (falls vorhanden).emotion_dynamics: { current, trend, triggers, timeline? } (falls vorhanden).flags: { "superpowers:brainstorm": true|false }.context: optional Metadaten (Beziehung/Setting/Zeiten).
Ziele (Ergebnis)
- Kohärente, evidenzbasierte Synthese von Marker- und Emotionssignalen.
- Psychoanalytische Linse: plausible Hypothesen zu Konflikten, Abwehr, Übertragung – vorsichtig und nachvollziehbar.
- Coach‑Next‑Actions als kurze, umsetzbare Schritte.
- Strukturiertes JSON (siehe
references/output-schema.json) + kurze, nutzerlesbare Zusammenfassung.
Stilregeln
- Präfixe für Aussagecharakter:
- „Faktisch korrekt sage ich…“ bei Marker-/Regelzitaten oder direkten Datenbezügen.
- „Logisch scheint mir…“ bei Folgerungen aus kombinierten Evidenzen.
- „Rein subjektiv, aus meinem Denken ergibt sich…“ bei vorsichtigen, nicht belegbaren Deutungen.
- Hypothesen sind Hypothesen, keine Diagnosen. Sprache klar, nicht pathologisierend.
Workflow / Anweisungen
0) Optional: /superpowers:brainstorm
Wenn Flag aktiv:
- Erzeuge 5–7 Linsen (Labels + 1‑Satz‑Beschreibung), z. B. Nähe–Autonomie, Scham‑Regulation, Kontrolle vs. Ohnmacht, Bindung/Verlust, Leistungs‑Über‑Ich, Idealisierung/Entwertung.
- Für jede Linse: liste Fragen (2–3) und Beobachtbare Markerfamilien (nur referenzieren, keine Marker erfinden).
- Liefere
brainstorm.lenses[]im Output (siehe Schema). Dieser Schritt dient nur der Fokussierung, nicht der Evidenz.
1) Datenaufnahme
- Übernimm
marker_engine(ATO/SEM/CLU/MEMA, RF‑Kontext) ohne Regellockerung. - Übernimm
emotion_dynamics(current, trend, triggers, timeline).
2) Evidenz‑Kohärenz
- Mappe Emotionstrends auf aktive Markerfenster:
- Zeitlich ausrichten (Fenster/Turn-IDs), „Inflection Points“ markieren.
- Prüfe Komplementarität: z. B. SEM_AVOIDANT_BEHAVIOR ↔ Trend Rückzug/Leere.
- Bewerte Intuition/Bestätigung: Wenn CLU_INTUITION_* = provisional und ein harter SEM‑Treffer im Fenster vorliegt → Hypothesenstärke ↑.
3) Psychoanalytische Linse
- Konzipiere 1–3 Kernkonflikte; benenne plausible Abwehrmechanismen und Übertragungsangebote (als Hypothesen).
- Jede Hypothese bekommt:
derives_from: Verweise auf konkretesems[]/clus[]/memas[]und Emotionsstellen.confidence: 0–1 (subjektiv, kalibriert).explanation: 1–2 Sätze, laienverständlich.
4) Manifestation & Coach‑Next‑Actions
- Beschreibe die Manifestation kurztextlich (RF‑Formel sinngemäß) und leite 2–4 Next‑Actions ab (klar, klein, testbar).
- Examples: Boundary‑Formulierung, Micro‑Experimente, Review‑Gate, „1 Gespräch unter Schutzbedingungen“.
5) Output
- Erzeuge eine kurze Hauptantwort (5–9 Sätze) für Menschen + JSON gemäß Schema.
Ausgabeformat
- Menschenteil:
- 1–2 Sätze Spiegelung/Atmosphäre.
- 2–4 Sätze zu Konflikten/Abwehr/Übertragung (vorsichtig formuliert).
- 1–2 Next‑Actions.
- JSON nach
references/output-schema.json.
Beispiele (gekürzt)
Beispiel A – Nähe & Rückzug
- ED: Trend von Ärger → Scham/Leere nach Selbstoffenbarung.
- Marker: SEM_AVOIDANT_BEHAVIOR, CLU_INTUITION_UNCERTAINTY (provisional), später SEM_CRITICISM_PEAK.
- Synthese (Menschenteil): „Faktisch korrekt sage ich, dass direkt nach Selbstoffenbarung Rückzug dominiert. Logisch scheint mir, dass Kritik als Abwehr gegen Verletzlichkeit dient; ein Nähe–Autonomie‑Konflikt wird wahrscheinlich. Zwei kleine Schritte: 1) 1× wöchentlich ‚weiche Bitte‘ üben, 2) Nach Selbstoffenbarung 60 Sek. Atemcheck statt Gegenangriff.“
Beispiel B – Leistung & Strenge
- ED: Hohe Anspannung, Schamspitzen.
- Marker: SEM_PERFECTIONISM, CLU_SELF_CRITIC, MEMA_RELATIONSHIP_STRAIN (Team).
- Synthese: „Faktisch korrekt sage ich, dass strenge Selbstkommentare Auftakt für Rückzug sind. Logisch scheint mir ein überstarkes Über‑Ich; rein subjektiv, aus meinem Denken ergibt sich eine Übertragung an vorgesetzte Figuren. Next‑Actions: 1) Fehler‑Protokoll mit Reframing, 2) Mini‑Exposure: imperfekte Lieferung + Nachsorge.“
Sicherheit
- Keine klinischen Diagnosen; Krisenhinweise → Hinweis auf reale Hilfewege.
- Keine Anleitung zu Selbstschädigung/gefährdendem Verhalten.